Neuseeland will keine neuen Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen

dpa
Bild: Stromleitungen


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Wellington (dpa) - Neuseeland will mindestens zehn Jahre lang keine neuen Kraftwerke zulassen, die zur Energieerzeugung mehr als 20 Prozent fossile Brennstoffe benötigen. Das geht aus einem neuen Gesetz hervor, das die Regierung am Dienstag dem Parlament vorlegte. "Wir wollen, dass Neuseeland die erste rundum nachhaltige Nation der Welt wird", sagte der stellvertretende Premierminister Michael Cullen.

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Umweltorganisationen gratulierten der Regierung. "Das ist eine klare Botschaft: fossile Brennstoffe haben in Zukunft in Neuseeland nichts mehr zu suchen", sagte Greenpeace-Sprecherin Susannah Bailey.

In Neuseeland werden bereits rund 70 Prozent des Stroms durch erneuerbare Energien erzeugt. Die Regierung will diesen Anteil bis 2025 auf 90 Prozent erhöhen. Das zehnjährige Moratorium soll nach Angaben von Energieminister David Parker nur aufgeweicht werden, wenn ein Erzeuger zur Energiegewinnung ansonsten Abfall verwendet oder in Notsituationen, um die Versorgung sicherzustellen. Die Regierung kündigte gleichzeitig einen Emissionshandel an.



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