Neuer Ökoenergie-Präsident: Schütz folgt Lackmann
dpa, Verivox
Berlin/Paderborn (dpa) - Im Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) gibt es einen Führungswechsel. Der frühere Oldenburger Oberbürgermeister Dietmar Schütz (64) folgt dem langjährigen Präsidenten und Windenergie-Pionier Johannes Lackmann. Er wurde von der Mitgliederversammlung gewählt, wie der Verband am Mittwoch mitteilte.
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Nicht nur Lackmann scheidet - wie vor Monaten angekündigt - auf eigenen Wunsch aus, sondern auch der Geschäftsführer Milan Nitzschke. Er soll im März eine leitende Funktion in einem Bonner Solarstromkonzern übernehmen. Zum kommissarischen Nachfolger von Nitzschke, der den Verband nun ehrenamtlich mit Sitz im Vorstand unterstützt, wurde Björn Klusmann (30) gewählt.
Lackmann führte den BEE seit 1999. Schütz will nach eigener Aussage besonders auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt achten.
Der BEE ist der Dachverband für Firmen aus den Bereichen Wasserkraft, Windenergie, Biomasse, Solarenergie und Geothermie. Mitglieder sind derzeit 19 Verbände mit 30 000 Mitgliedern und Firmen. Der BEE hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die Wettbewerbsbedingungen für die erneuerbaren Energien zu verbessern.
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