Neuer IG BCE-Chef fordert neuen Energiekonsens
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Essen - Der neue Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, setzt unter der künftigen schwarz-gelben Bundesregierung auf einen neuen Energiekonsens. "Wir brauchen einen neuen Energiekonsens, der langfristig die Weichen stellt für eine ausgewogene, sichere, preisgünstige und umweltverträgliche Versorgung", sagte Vassiliadis den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Mittwochausgabe). "Darüber sollten Regierung, betroffene Unternehmen, gesellschaftliche Gruppen und Gewerkschaften gemeinsam beraten. Eine entsprechende Vereinbarung im Koalitionsvertrag wäre hilfreich", fügte der Gewerkschaftschef hinzu.
Vassiliadis brachte ein entsprechendes Spitzentreffen ins Gespräch. "Wenn ein Konzept vorliegt, wäre ein Energiegipfel sinnvoll. Denn die Entscheidungen müssen länger tragen als nur eine Legislaturperiode", sagte der frisch gekürte Chef der IG BCE.
An diesem Mittwoch wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Gewerkschaftstag in Hannover erwartet. Vassiliadis lobte die Kanzlerin. "Ich habe sie als kluge Frau kennengelernt, die sehr an der Sache orientiert ist. Ein unideologischer Zugang kann uns in der Energiepolitik nur helfen", sagte er.
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