Neue Verhandlungen über Nabucco-Gaspipeline in Budapest geplant
dpa
Budapest (dpa) - Die Führung der multinationalen Projektgesellschaft, die den Bau der von der EU geförderten Gaspipeline "Nabucco" plant, kommt an diesem Donnerstag zu neuen Verhandlungen in Budapest zusammen. Das teilte der ungarische Wirtschaftsminister Janos Koka am Dienstag mit. Ungarn schlage vor, den Kreis der Zulieferer für diese Pipeline auch auf russische Produzenten zu erweitern und rechne mit einer "Überraschung" hinsichtlich der Klärung der Finanzierungsfrage für dieses Projekt, sagte der Minister. "Nabucco" soll vom kaspischen Meer nach Südwesteuropa führen.
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Am darauffolgenden Freitag treffen sich Vertreter der an Nabucco beteiligten Gesellschaften zu einer von der Zeitung "Financial Times" organisierten Konferenz. Dazu gehören die Gas- und Mineralölkonzerne MOL (Ungarn), OMV (Österreich), Botas (Türkei), Bulgargaz (Bulgarien), Transgaz (Rumänien). Erwartet werden zudem Vertreter der an einer Beteiligung interessierten Konzerne RWE und Gaz de France sowie der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Zudem sollen Serbien, Aserbaidschan und Österreich auf Ministerebene an der Konferenz vertreten sein.
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