Neue Erhöhungen der Strompreise im Frühjahr
Ein Vergleich zwischen Angeboten mit konventionellem Strommix und Ökostromprodukten zeigt, dass die Verteuerungen bei Ökostromtarifen deutlich geringer ausfallen. Die durchschnittliche Erhöhung liegt bei diesen Angeboten bei lediglich 3,9 Prozent, während sich Angebote mit herkömmlicher Stromzusammensetzung im Schnitt um 6,5 Prozent verteuern.
Auf die deutlichsten Erhöhungen müssen sich die Stromabnehmer in Bayern einrichten. Die Preissteigerungen belaufen sich hier sowohl in der Grundversorgung als auch bei den Tarifen der lokalen Versorger auf bis zu 18 Prozent. Hierbei ist allerdings hinzuzufügen, dass die Erhöhungen von einem recht niedrigen Preisniveau ausgingen. Am stärksten bemerkbar machen sich die Erhöhungen bei den Stadtwerken Schwabach in der Grundversorung, bei der Unterfränkischen Überlandzentrale Lülsfeld im Wahltarif und in der Grundversorgung der Nürnberger N-Ergie AG.
Die Heidelberger Energieexperten raten Verbrauchern zu einem kostenlosen Strompreisvergleich. Der Vergleich dauert nur wenige Sekunden und kann mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Am einfachsten geht dies mithilfe der letzten Stromabrechnung, aus der man den Jahresverbrauch und den aktuellen Tarif ablesen kann. So kann man schnell feststellen, ob sich ein Tarif- oder Anbieterwechsel lohnt.
"Der Wechsel des Stromanbieters ist absolut einfach und risikofrei", informiert Thomas Stollberger, Chefredakteur bei Verivox.de. "Da die Belieferung gesetzlich geregelt ist, kann es bei einem Anbieterwechsel niemals zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen. Für den Wechsel muss der Verbraucher lediglich einen Vertrag ausfüllen. Alles weitere, beispielsweise die Kündigung beim alten Versorger, erledigt der neue Anbieter," so Stollberger weiter.
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