Netzagentur: Kaum Stromausfälle in Deutschland

dpa
Bild: Strommasten


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Bonn - Die Stromkunden in Deutschland müssen kaum über Stromausfälle klagen und dürfen sich laut Bundesnetzagentur über eine hohe Sicherheit bei der Versorgung freuen. Im Jahr 2007 habe es im Schnitt noch kürzere Unterbrechungen (19,25 Minuten) für den Endverbraucher als 2006 (21,53 Minuten) gegeben, sagte der Präsident der Netzagentur, Matthias Kurth, am Mittwoch in Bonn. Das ergebe sich aus Berichten der Netzbetreiber. Deutschland stehe auch im Vergleich mit europäischen Nachbarn (2007: Niederlande 33,1 Minuten, Österreich 45,47 Minuten) besser da.


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In die Berechnung gehen nur die ungeplanten Unterbrechungen ein, die länger als drei Minuten dauern und deren Ursache beispielsweise atmosphärische Einwirkungen oder Einwirkungen Dritter sind, die in die Zuständigkeit des Netzbetreibers fallen. Unterbrechungen aufgrund "höherer Gewalt" werden nicht berücksichtigt. Wird diese Ursache mit einbezogen, dann lag laut Bundesnetzagentur die Unterbrechung je Endverbraucher 2007 im Schnitt bei 35,67 Minuten (2006: 23,25 Minuten). Die Erhöhung sei vor allem auf die vom Orkan "Kyrill" im Januar 2007 verursachten Schäden an den Netzen zurückzuführen.



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