Netzagentur erwartet keine Versorgungslücke bei Strom
Die Bundesnetzagentur stellt sich mit ihrer Analyse gegen die Einschätzung der bundeseigenen Energie-Agentur dena, die ab dem Jahr 2012 eine Unterversorgung mit Strom befürchtet. Bis 2020 steige die Stromlücke auf rund 12.000 Megawatt, was umgerechnet 15 Großkraftwerke seien, hatte dena-Chef Stephan Kohler gesagt.
Der deutsche Strommarkt wird von den vier Schwergewichten RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW dominiert, die rund 80 Prozent des verbrauchten Stroms produzieren. Vor allem E.ON und RWE wollen mit milliardenschweren Investitionsprogrammen ihren Kraftwerkspark aufrüsten, stoßen dabei aber zunehmend auf Proteste in der Bevölkerung. Netzagentur-Chef Matthias Kurth meint, dass aufgrund der Akzeptanzprobleme von Kohlekraftwerken zu höheren Strompreise kommen könnte.
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