Netz-Beschwerdestelle 55.000 Mal angerufen

dpa/tmn | 06.02.2012
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Berlin/Köln - 94 Prozent der Beschwerden, die im vergangenen Jahr bei der Internet-Beschwerdestelle eingingen, richteten sich gegen E-Mail-Spam oder vergleichbare Ärgernisse.


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Die übrigen 6 Prozent der Fälle seien auf rechtswidrige Inhalte wie Kinderpornografie, rassistisches Material oder Jugendschutz-Verstöße bezogen gewesen, und damit in die eigentliche Zuständigkeit der Stelle gefallen, wie der Verband der Deutschen Internetwirtschaft Eco zum Safer Internet Day am Dienstag (7. Februar) mitteilt.

2011 sei die Beschwerdestelle mehr als 55.000 Mal angerufen worden - rund 15.000 Mal weniger als noch 2010, dafür aber zielgenauer. Während sich 2010 noch die Hälfte aller Hinweise auf schwerwiegende Rechtsverstöße als falscher Alarm entpuppt hätten, seien 2011 vier von fünf Beschwerden ein Treffer gewesen.

Das Portal www.internet-beschwerdestelle.de wird gemeinsam von ECO, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) und Jugendschutz.net betrieben. Die Mitarbeiter der Stelle versuchen, rechtswidriges Material so schnell wie möglich aus dem Internet zu entfernen und stoßen die Strafverfolgung an.



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