Nein zu Kohlekraftwerk - Trianel hält trotzdem an Krefeld fest
dpa
Aachen (dpa) - Das Energieunternehmen Trianel hält trotz der Ablehnung im Krefelder Hauptausschuss an dem geplanten Standort für sein neues Steinkohlekraftwerk fest. "Für uns ist der Standort in Krefeld nach wie vor wichtig und wir sind guter Hoffnung, dass wir noch positive Gespräche führen können", sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag in Aachen. Der Hauptausschuss der Stadt Krefeld hatte den milliardenschweren Bau aus Sorge um den Klimawandel abgelehnt. Kurz danach hatte sich die Stadt Hamm um das Projekt beworben und politische Stabilität versprochen.
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Der Standort Hamm sei noch nicht geprüft worden, sagte Trianel- Sprecherin Denise Matthée. "Das müsste man machen, wenn sich abzeichnet, dass es mit Krefeld nichts wird. Im Moment spielt für uns Krefeld die erste Rolle." In Krefeld ergäben sich eine Reihe von Synergien mit dem Chemie-Konzern Bayer. Es biete sich beispielsweise an, Infrastruktur-Einrichtungen von Bayer zu nutzen.
Das Kraftwerk ist mit einer Leistung von 800 Megawatt geplant und soll nach ersten Schätzungen über eine Milliarde Euro kosten. Mit 48 Gesellschaftern und rund 40 Partnern ist die Trianel-Gruppe nach eigenen Angaben die größte deutsche Stadtwerke-Kooperation.
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