Naturschutzbund: Stromnetz-Ausbau mit Erdkabeln nur wenig teurer

dpa
Bild: Stromleitungen



gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Berlin (dpa) - Der anstehende Ausbau des Stromnetzes sollte nach Auffassung von Umweltschützern aus gesundheitlichen Gründen über die Verlegung von Erdkabeln statt Hochspannungsfreileitungen erfolgen. Die Mehrkosten seien mit 30 Prozent niedriger als von Netzbetreibern angegeben und sollten auf die Stromverbraucher umgelegt werden können, forderte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Montag in Berlin. "Die zukünftige Regulierungsbehörde muss diese Mehrkosten bei der Genehmigung der Netznutzungsentgelte anerkennen", betonte Nabu- Präsident Olaf Tschimpke.

- Anzeige -
Der Netzausbau dürfe nicht als Hemmnis für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien gesehen werden, sagte der Verbandspräsident. "So wie heute neue Trassen für den Transport von Strom aus Windkraft notwendig werden, werden zukünftig alte Trassen überflüssig, wenn Kohle- oder Atomkraftwerke stillgelegt werden." Wenn jetzt vermehrt auf Erdkabel gesetzt werde, könne das Freileitungsnetz in Zukunft ausgedünnt werden.

Nach Verbandsangaben wehren die grossen Stromkonzerne die Verlegung von Erdkabeln mit dem "falschen" Hinweis auf vier bis fünf Mal höhere Kosten als für Freileitungen ab. Diese, so der Nabu, führten aber zu gesundheitlichen Schäden, während Hochspannungsleitungen in der Erde nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche ausstrahlten.



Weitere Nachrichten vom 25.04.2005

Kostenlose Beratung
0800 80 80 890
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa 9-16 Uhr

Häufig gestellte Fragen
Skype Video-Beratung
Verivox ist ausgezeichnet
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
Geschäftspartner
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen