Nachfrage von Unternehmen nach UMTS-Technik für Handys gering

dpa
Bild: Hand mit Smartphone



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Mannheim (dpa) - Die neue Übertragungstechnik UMTS für Mobiltelefone ist einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zufolge nur bei wenigen Unternehmen der Informationsbranche gefragt. Das Interesse deutscher Unternehmen an der Konkurrenztechnologie W-Lan sei fast fünf Mal höher als das Interesse an UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), teilte das ZEW am Donnerstag in Mannheim mit.

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Die deutschen Mobilfunkbetreiber nehmen in diesem Jahr nach dreijähriger Verzögerung den Betrieb der UMTS-Netze auf. Sie rechnen nach Angaben des ZEW zunächst damit, bei Geschäftskunden Abnehmer zu finden, die sich etwa auf Geschäftsreisen per Notebook in ihr Firmennetz einwählen möchten.

Das ZEW befragte im März und April 2004 1100 Unternehmen aus relevanten Branchen (Informations- und Kommunikationstechnologie, Steuer- und Unternehmensberatung, Architektenbüros etc.), für welche Technik sie sich entscheiden würden. Dabei gaben Firmen mit einem Anteil von 10,08 Prozent am Gesamtumsatz dieser 1100 Unternehmen an, dass sie die UMTS-Technik noch in diesem Jahr einsetzen möchten. Der Umsatzanteil der Unternehmen, die den Einsatz der lokalen Funknetze W-Lan planten, liege hingegen bei 49,67 Prozent.



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