Nach Tod von Fledermäusen werden Windräder zeitweise abgeschaltet

dpa
Bild: Stromleitungen



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Freiburg (dpa) - Nach dem Tod von Fledermäusen an vier Windrädern auf dem Berg Rosskopf bei Freiburg müssen die Rotoren zeitweise abgeschaltet werden. Bei Windstärken bis 4,50 Meter pro Sekunde müssten die Windräder vom 15. Juni bis zum 30. September nachts vom Netz gehen, teilte die Stadt Freiburg am Montag mit. Auf diesen Kompromiss hätten sich die Betreiber der Anlage und die beteiligten Behörden geeinigt. Der Schutz der Fledermäuse werde dadurch garantiert. Gleichzeitig würden die wirtschaftlichen Interessen der Anlagenbetreiber berücksichtigt. Die finanziellen Einbußen seien vergleichsweise gering, hieß es.

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Ein Gutachten des Regierungspräsidium Freiburg hatte Ende Januar belegt, dass die bei den Windrädern entdeckten toten Fledermäuse von den Rotoren der Anlagen erschlagen wurden. Die Studie bestätigte damit die Vermutungen von Tierschützern. Diese hatten den Verdacht geäußert, dass die Windkraftanlagen den Tod der Tiere verursachten. Die Betreiber der Windräder, die seit Herbst 2002 in Betrieb sind, hatten hingegen von einer "Verschwörung" gesprochen.


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