Nach Pannen im AKW Krümmel neue Vorwürfe gegen Kieler Ministerin

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Bild: Stromleitungen


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Berlin/Kiel (dpa) - Nach den Pannen im Atomkraftwerk Krümmel sieht sich die zuständige Kieler Landesministerin Gitta Trauernicht (SPD) neuen Vorwürfen ausgesetzt. Am Freitag ließ die Sozialministerin zurückweisen, vor einer staatsanwaltschaftlichen Durchsuchung am 13. Juli im Atomkraftwerk Namen der Reaktorfahrer gewusst zu haben.

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Der "Tagesspiegel" (Samstag) berichtet, der Lübecker Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Schultz habe der Zeitung bestätigt, das für die Atomaufsicht zuständige Ministerium habe schon am Tag vor der Durchsuchung die Namen des Schichtleiters und zweier Reaktorfahrer gewusst, die am Tag des Brandes Dienst hatten.

In einem in diesem Zusammenhang verbreiteten Papier der Staatskanzlei aus Kiel, das der Deutschen Presse-Agentur dpa vorlag, heißt es, eine entsprechende Annahme "wird entschieden zurückgewiesen". Nach einem Brand ist das Vattenfall-Kraftwerk Krümmel derzeit vom Netz. Das Feuer in einem Transformator am 28. Juni hatte zu einer Schnellabschaltung geführt.



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