Nach Internetattacken sinkt das Vertrauen in soziale Netzwerke
Schwalbach - Trotz der wachsenden Beliebtheit von sozialen Netzwerken schrecken einer Studie zufolge immer mehr Nutzer davor zurück, ihre persönlichen Daten im Netz zu hinterlegen. Die zunehmende Bedrohung durch Internet-Attacken habe die Sensibilität der Nutzer geschärft, teilte Sicherheitsspezialist RSA am Mittwoch mit. Allein in Deutschland wollten 56 Prozent der Befragten künftig eher weniger Informationen über sich in den Online-Netzwerken austauschen. Insgesamt seien 81 Prozent beunruhigt über die mangelnde Sicherheit ihrer persönlichen Daten.
Täglich würden sich weltweit Hunderttausende Menschen in Online-Netzwerken anmelden. Gerade wegen deren wachsender Beliebtheit seien diese aber auch zunehmend für Cyber-Kriminelle interessant. Während in einer gleichen Umfrage im Jahr 2007 nur rund ein Drittel (38 Prozent) der Befragten befürchteten, Opfer etwa einer Phishing-Attacke zu werden, waren es 2010 bereits 89 Prozent.
Für seine Studie hatte das zu dem Speicherspezialisten EMC gehörende Unternehmen 4539 aktive Internet-Nutzer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in insgesamt 22 Ländern in Nord- und Südamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum befragt.
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