Motorola: Auch Cheftechnologin wirft das Handtuch

dpa
Bild: Hand mit Smartphone


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Schaumburg (dpa) - Der amerikanische Telekomausrüster Motorola kommt aus der Führungskrise nicht heraus. Nach dem Rücktritt von CEO Ed Zander vor wenigen Tagen hat nun auch Technik-Chefin (CTO) Padmasree Warrior das Handtuch geworfen. Rich Nottenburg, Strategie-Chef des Unternehmens, werde die technologischen Geschäfte zunächst weiterführen, bestätigte Motorola-Sprecherin Jennifer Erickson der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Warrior war seit 1984 bei Motorola beschäftigt und wurde 2003 die erste weibliche Technologie-Chefin des Unternehmens.

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Während der finnische Handy-Hersteller und Weltmarktführer Nokia seine Gewinnerwartungen hochschraubt, verzeichnete Motorola im vergangenen Quartal einen massiven Umsatz- und Gewinneinbruch. Den Marktforschern von Gartner zufolge sackte auch Motorolas Marktanteil weiter um 7,6 Prozentpunkte ab. Den zweiten Platz musste das Unternehmen inzwischen an Samsung abgeben. Gartner-Analysten machen trotz der Erfolge des "Razr"-Handys das zu kleine Produktportfolio dafür verantwortlich.

Der ehemalige CEO Ed Zander stand intern wie auch durch Investoren in den vergangenen Monaten massiv unter Druck, da er die Talfahrt des Unternehmens nicht stoppen konnte. Am vergangenen Freitag kündigte Motorola an, dass ab dem 1. Januar der für das operative Tagesgeschäft zuständige Greg Brown die Geschäfte des Konzernchefs übernehmen wird.



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