Modellregionen sollen Voraussetzungen für Masseneinsatz von Elektroautos prüfen
Berlin - Die Voraussetzungen für den massenhaften Einsatz von Elektroautos sollen in acht Modellregionen in Deutschland geprüft werden. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) erklärte am Montag in Berlin, dass die Elektromobilität raus aus der Nische und rein in den Massenmarkt müsse. In den Modellregionen solle herausgefunden werden, wie und wo eine sichere Infrastruktur für Ladestationen aufgebaut werden könne und welche Herausforderungen an die strombetriebenen Autos selbst zu stellen seien.
Das Verkehrsministerium fördert die Modellregionen Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Sachsen und Stuttgart mit 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. "Schon bald" sollten "mehrere hundert Elektro-Pkw namhafter Unternehmen und eine dreistellige Anzahl Ladestationen auf den Straßen unserer Modellregionen stehen", kündigte Tiefensee an. Dabei solle auch Hybridtechnologie bei Bussen, Lkw und auf der Schiene getestet werden, genauso wie etwa Elektro-Motorroller.
Tiefensee hatte vergangene Woche einen Plan vorgestellt, mit dem die Bundesregierung in gut zehn Jahren mindestens eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen holen will. Dabei soll unter Umständen der Kauf der ersten Elektroautos gefördert werden, vor allem aber auch die Forschung und Entwicklung der Technologie. Tiefensee will auf diese Weise Deutschland "zum Leitmarkt für Elektromobilität" machen.
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