Mobiles Surfen kann dank Zusatzdiensten teuer werden
Berlin/München - Wer gerne mobil surft, hat viele Möglichkeiten. Es gibt Hotspots und Mobilfunk-Standards. Es gibt Handys, Laptops, Surfsticks. Wer unterwegs online geht, sollte vor allem Bedürfnisse und Kosten im Überblick behalten, rät das Magazin «Chip» in seiner Februarausgabe. Teuer können beispielsweise die angebotenen Zusatzdienste werden.
Generell gelte: Kostenpflichtige Hotspots der Mobilfunkanbieter seien oft die teurere Alternative. Wer via Mobilfunk nur E-Mails abrufe, benötige nicht mehr als ein monatliches Datenvolumen von rund 30 MByte ohne Grundgebühr. Unter anderem leiste dies der Tarif "Alice Mobile" im O2-Netz. Die Anmeldegebühr beläuft sich auf 19,90 Euro, jedes weitere MByte kostet 25 Cent.
Der "Normalsurfer" unter den Handynutzern benötige rund 300 MByte. 1 GByte pro Monat werde teils für unter zehn Euro angeboten. Dies treffe etwa auf die Anbieter Blau oder klarmobil.de zu. Flatrates benötigten nur die "Poweruser", die mehr als 1 GByte verbrauchten und typischerweise mit Laptop und UMTS-Stick ins Netz gingen. Tarife für 5 GByte pendeln zwischen 15 und 25 Euro. Flexishop (Tarif: "Blue HSDPA Flat"), Medion ("Internet-Flat") und E-Plus ("Laptop Internet Flat") gehören dem Bericht zufolge zu den günstigeren Anbietern. Achten sollte der Nutzer auf die Vertragslaufzeiten, die zwischen 1 und 24 Monaten variieren kann.
Kostenfallen können laut "Chip" Zusatzdienste darstellen. Bei der Internettelefonie (VoIP) und dem "Tethering", bei dem das Handy als Modem genutzt wird, könnten bis zu monatlich 30 Euro mehr anfallen. Auch ein E-Mail-Push-Dienst, der für den regelmäßigen Abgleich zwischen Posteingang und Handy sorgt, koste meist extra.
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