Mobiles Internet noch zu teuer für die meisten User
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Berlin - Das mobile Internet ist für die meisten Nutzer noch zu teuer. Zwei Drittel der Handy-Besitzer (67,9 Prozent) gaben in einer Umfrage der Marktforscher Fittkau & Maaß an, dass sie wegen hoher Kosten bislang auf die Internet-Nutzung mit dem Mobiltelefon verzichten. Darüber hinaus macht 26,6 Prozent der Befragten der Tarifdschungel im mobilen Datenverkehr zu schaffen.
Die Masse der Nutzer stehe dem mobilen Internet weiter kritisch gegenüber, erklärten die Verfasser der Benutzerstudie W3B. Anders sieht es bei den Besitzern eines Smartphones aus, deren Funktionen weit über das Telefonieren hinausgehen. Zwei von drei Smartphone-Besitzern sind mindestens einmal pro Woche mit ihrem Gerät im Netz.
Befragt zu den Ergebnissen der Studie sagte ein Sprecher der Deutschen Telekom, das mobile Internet entwickle sich sehr erfolgreich. Genaue Angaben zu künftigen Tarifen könne er zwar nicht machen, aber "es wird bestimmt nicht teurer". Wie andere Anbieter überlegt die Deutsche Telekom, die Nutzungspreise an die Bandbreite, also an die Geschwindigkeit der Datenübertragung, zu koppeln. "Dienste wie YouTube und HD-Videos verstopfen auch die Netze", sagte der Telekom-Sprecher. "Da muss man fragen, wie man einen Ausgleich zwischen verschiedenen Nutzergruppen schaffen kann."
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