Mobile Ausstellung zu atomaren Endlagern: Radioaktivität selbst messen
Salzgitter - Diesen Sommer geht wieder eine mobile Informationsausstellung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zur Endlagerung radioaktiver Abfälle auf Tour. Zunächst werde die Schau vom 30. Juni bis 3. Juli auf dem Willy-Brandt-Platz in Mannheim gezeigt. Das teilte die Behörde am Montag mit. Vom 21. bis 24. Juli mache sie dann auf dem Willy-Brandt-Platz in Augsburg Station. 2009 hatte das Bundesamt für Strahlenschutz die beiden Ausstellungscontainer bereits an zwölf Orten präsentiert.
In Container I können Besucher mit einer Messsonde selbst Radioaktivität messen. Grafiktafeln vermitteln Grundlagen von Strahlung, Strahlenschutz und die Verbindung zur Endlagerung. Ein Film zum Standort Gorleben erläutert dessen Geschichte, eine parallele multimediale Darstellung erklärt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Endlagerprojekte Asse, Morsleben, Schacht Konrad und Gorleben.
In Container II kann das Erkundungsbergwerk Gorleben virtuell befahren werden. Karten geben einen Überblick über die Endlagersuche in anderen Ländern und das weltweite Aufkommen des radioaktiven Abfalls. Eine "Zukunftsmaschine" zeigt, was bei der Einlagerung hochradioaktiver Abfälle in Salz, Ton oder Granit im Verlauf von Hunderttausenden Jahren geschehen kann.
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