mobilcom mit Ertragswende - Umsatz nach Festnetz-Verkauf schwächer

dpa | 08.03.2004
Bild: Telefon mit Wahltasten



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Hamburg/Büdelsdorf (dpa) - Der vor eineinhalb Jahren von der Insolvenz bedrohte Telekommunikationsanbieter mobilcom hat 2003 wieder Gewinn erzielt. Nachdem die Büdelsdorfer MobilCom AG den milliardenteuren Mobilfunkstandard UMTS aufgegeben und ihr Festnetz an freenet verkauft hat, weist der Mobilfunk-Service-Provider nach vorläufigen, am Montag verbreiteten Zahlen ein Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 22,3 Millionen Euro aus. 2002 waren noch rote Zahlen in Höhe von 372,9 Millionen Euro (EBIT) geschrieben worden.

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Der Umsatz ging infolge des Festnetz-Verkaufs von 2,0 Milliarden auf 1,84 Milliarden Euro zurück. Aus der Platzierung von 3,75 Millionen freenet-Aktien in 2003 verbuchte mobilcom einen Veräusserungsgewinn von rund 145 Millionen Euro. An der Tochterfirma ist mobilcom mehrheitlich beteiligt.

Unterm Strich blieb für 2003 ein Konzerngewinn von rund 160 Millionen Euro. Die Nettoliquidität bezifferte Vorstandschef Thorsten Grenz im "Handelsblatt" auf rund 250 Millionen Euro. Die Zahl der möglichen Zukäufe zu vernünftigen Preisen sei begrenzt, sagte Grenz. Die Zahl der Läden soll in 2004 von 200 auf 240 steigen, um das Ziel von 4,4 Millionen Kunden zu erreichen.



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