Ministerien einig: Zivildienst künftig auch in Windparks

dpa
Bild: Stromleitungen



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Berlin (dpa) - Kriegsdienstverweigerer können ihren Zivildienst künftig auch in Windparks oder auf anderen Gebieten Erneuerbarer Energien ableisten. Darauf einigten sich am Freitag in Berlin die Bundesministerien für Familie und Umwelt. Die Voraussetzungen für einen Einsatz in den Bereichen Solarenergie, Wasserkraft sowie energetische Nutzung von Biomasse und Geothermie würden in einem Merkblatt des Bundesamtes für den Zivildienst (BAZ) festgelegt.

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Richte etwa ein gemeinnütziger Träger eines Windparks ein Informations- und Forschungszentrum ein, dann könnten dort zur Besucherbetreuung, für die Instandhaltungen der Einrichtungen oder für Hilfsarbeiten in der Forschung auch Zivildienstleistende eingesetzt werden. "Das gleiche gilt selbstverständlich auch für öffentliche Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen." Bereits heute können Zivildienstleistende neben den typischen Sozialeinsätzen wie in Pflegeheimen auch im Umweltschutz oder in der Landschaftspflege ihren Dienst verrichten.


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