Milliardenverlust bei Fukushima-Betreiber Tepco
Tokio - Der Betreiber des völlig zerstörten japanischen Atomkraftwerkes Fukushima hat im zweiten Quartal einen Milliardenverlust verbucht. Das Minus des Unternehmens Tokyo Electric Power (Tepco) betrug netto 572 Milliarden Yen (5,2 Mrd Euro). Dies teilte das Unternehmen am Dienstag in Tokio mit. Grund hierfür sind die hohen Kosten für die Folgen der Atomkatastrophe in Fuskushima vom 11. März.
105 Milliarden Yen kostete den Angaben zufolge die Stabilisierung der Lage an den havarierten Atommeilern. 398 Milliarden Yen wandte Tepco für Entschädigungszahlungen an Betroffene in der Region des Kraftwerks auf.
Zugleich verkaufte Tepco wegen gesunkener Nachfrage auch deutlich weniger Strom. Der Umsatz im zweiten Quartal sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent auf 1,13 Billionen Yen.
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