Mieterbund fordert stärkere Förderung von erneuerbaren Energien
ddp | 10.06.2010
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Wiesbaden - Für eine bessere Förderung erneuerbarer Energien in bereits bestehenden Wohnungen und Gebäuden hat sich der hessische Mieterbund ausgesprochen. Deshalb werde die Zielsetzung eines Gesetzentwurfs der SPD-Landtagsfraktion, "auch den Wohnungsbestand in die Verpflichtung zum Einsatz erneuerbarer Energien einzubeziehen" sehr begrüßt. Dies sagte der Vorsitzende des Mieterbundes Hessen, Wolfgang Hessenauer, am Donnerstag anlässlich einer öffentlichen Anhörung im Landtag.
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Das geltende Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz des Bundes beziehe sich ausschließlich auf Neubauten, betonte Hessenauer. Es erfasse indes nicht "den sehr viel bedeutenderen Wohnungsbestand".
Hinsichtlich einer geringen Neubautätigkeit bestünden erhebliche Zweifel, ob das Ziel, den Anteil von erneuerbaren Energien - etwa bei Heizung und Warmwasser - bis zum Jahr 2020 nachhaltig zu erhöhen, erreicht werden kann.
"Der Deutsche Mieterbund ist sich darüber im Klaren, dass alle Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele mit finanziellem Aufwand verbunden sind", fügte Hessenauer hinzu. Die Mehrbelastung dürfe allerdings nicht einseitig nur Vermieter oder nur Mieter treffen.
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