Microsoft will mit Hilfe der Suchmaschine "Bing" aufholen
Redmond - Laut einem Medienbericht will Microsoft seine neue Suchmaschine "Bing" nennen und kräftig in die Werbung für das Produkt investieren. Das Fachmagazin "Advertising Age" berichtete am Montag in seiner Online-Ausgabe, dass der Softwarehersteller eine Kampagne in allen Mediensparten plane und zwischen 80 und 100 Millionen Dollar ausgeben werde. Die Gestaltung der Suchmaschine werde von der Agentur JWT übernommen. Bisher lautete der Codename für das Projekt "Kumo". Der Softwarehersteller kommentierte den Bericht nicht. Branchenkenner gehen davon aus, dass der Konzern die Suche in den nächsten Tagen vorstellen wird.
Microsoft liegt mit seiner Suchmaschine Live Search derzeit weit hinter Marktführer Google. Weltweit erreichte der Konzern 2008 laut Zahlen des Dienstleisters NetApplications einen Marktanteil von 4,8 Prozent, während Google auf 81 Prozent kam. "Advertising Age" wertet die Kampagne als Attacke auf den Marktführer: "Google hat sicherlich noch nie so einem großen Werbeangriff gegenübergestanden."
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