Microsoft bietet 250.000 Dollar Kopfgeld für Hacker
dpa
Washington (dpa) - Der Softwareriese Microsoft hat Hackern, die
Computerviren verbreiten, mit einem neuen Kopfgeld-Programm den
Kampf angesagt. Je 250.000 Dollar bot Microsoft am Mittwoch für
Hinweise zur Ergreifung der Täter, die den "MSBlast.A"-Wurm und den
Sobig-Virus entwickelten, die weltweit einen Millionenschaden
anrichteten. Insgesamt stellte Microsoft einen Etat von fünf
Millionen Dollar für das Programm bereit.
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Das Unternehmen wies daraufhin, wie frustrierend es für jeden
sei, seine Daten durch eine Virenattacke zu verlieren und wie
schwierig es sei, die Verantwortlichen zu finden, da sie sich im
weltweiten Datennetz hinter falschen Adressen verstecken könnten.
Microsoft arbeite in dem Programm eng mit der US-Bundespolizei FBI
und Interpol zusammen. Die Rolle des Unternehmens bestehe vor allem
darin, mit der Belohnung einen "Anreiz" für diejenige zu schaffen,
die Informationen über die Täter haben.
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