Merkel spricht sich für deutsche Netzgesellschaft aus

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Bild: Strommasten


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Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für die Vereinigung der deutschen Strom- und Gasnetze in einer deutschen Netzgesellschaft ausgesprochen. "Wir müssen daran sehr intensiv arbeiten, weil nur dann wieder Investitionssicherheit geschaffen werden kann", sagte die Kanzlerin am Freitagabend vor dem Wirtschaftsrat der CDU. Eine einheitliche Netz AG solle aber privat betrieben werden, hob Merkel hervor.


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Die Betreiber der deutschen Energienetze überlegen nach Druck der Wettbewerbshüter aus Brüssel, ihre Netze in einer gemeinsamen Gesellschaft zusammenzulegen. Auch Verbraucherschützer fordern dies teilweise. Sie werfen den vier regionalen Monopolanbietern E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW vor, Wettbewerber am Zugang zu ihren Netzen zu hindern und damit die Energiepreise hochzuhalten. Zugleich wird allerdings auch bezweifelt, ob ein einzelnes Netzunternehmen tatsächlich für sinkende Preise sorgen würde. Die Gebühren für die Durchleitung von Strom und Gas macht einen hohen Teil der Energiekosten aus.



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