Mehrere Handy-Konzerne wollen Preise für Auslandsgespräche senken

dpa
Bild: Hand mit Smartphone



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Bonn (dpa) - Nach massivem Druck der EU-Kommission haben sich mehrere große Mobilfunk-Anbieter auf niedrigere Preise für Gespräche im Ausland geeinigt. Damit werden insgesamt knapp 200 Millionen Handy-Nutzer innerhalb Europas künftig günstiger telefonieren können. Die neuen Preise gelten allerdings erst ab Oktober - also nach der diesjährigen Urlaubssaison.

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Die Deutsche Telekom einigte sich mit mehreren anderen Mobilfunkbetreibern auf eine Absenkung der Einkaufspreise, wie die Telekom-Mobilfunk-Tochter T-Mobile am Donnerstag mitteilte. Die Kooperationspartner sind T-Mobile, Orange, Telecom Italia Mobile (TIM), Telenor, TeliaSonera und Wind.

Die durchschnittlichen Einkaufspreise, die sich die Unternehmen untereinander für die Telefonverbindungen in Rechnung stellen, werden von Oktober 2006 an auf 45 Cent je Minute gesenkt und ein Jahr später auf 36 Cent. Das entspreche einer Halbierung der derzeit geltenden durchschnittlichen Großhandelspreise, hieß es. Die Anbieter wollten die Preisnachlässe vollständig an ihre Kunden weitergeben.

Die Unternehmen reagieren mit der Vereinbarung auf scharfe Kritik der Europäischen Kommission, die mit einer Regulierung der Entgelte für Auslandsgespräche gedroht hat. Mit der Kooperation deckt die Telekom die wichtigen Urlaubsländer Spanien und Italien ab. Deutsche Anbieter wie T-Mobile und auch Vodafone hatten bereits vor einigen Wochen günstigere Angebote für Auslandstelefonate eingeführt.



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