Mehr Strom für den Lohn
Verivox | 05.01.2004
Berlin (vdew) - Ein Deutscher musste 2002 für 200 Kilowattstunden
Strom den Gegenwert von gut zweieinhalb Stunden Arbeit aufwenden. Im Jahr
1991 arbeitete er für die gleiche Strommenge noch gut eine Stunde länger.
1960 lag der entsprechende Gegenwert bei gut zehn Arbeitsstunden. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln.
Von 1960 bis 2002 sei die Nettolohn- und -gehaltssumme je geleisteter Arbeitsstunde in Deutschland um etwa das Zehnfache gestiegen. Dagegen habe der Anstieg der Strompreise im gleichen Zeitraum nur etwa das Zweieinhalbfache betragen.
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