Mehr Mittel für Forschung an Kernfusion

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Karlsruhe - Das Forschungszentrum Karlsruhe erhält 3,5 Millionen Euro zusätzliche Finanzmittel zur Entwicklung von neuen Technologien für die Kernfusion. Die Mittel kommen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen einer Vereinbarung der Europäischen Union mit Japan.

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Sie betreffen Forschungsarbeiten, die über das Projekt ITER, das internationale Fusionsexperiment in Cadarache/Frankreich, weit hinausgehen. Das Forschungszentrum entwickelt auf dieser Grundlage das zentrale Element einer Neutronenquelle sowie hochtemperatur- supraleitende Stromdurchführungen für supraleitende Magnete.

Die Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und Japan sieht vor, in der Kernfusion einen breiteren, über das Fusionsexperiment ITER hinausgehenden Weg zu beschreiten (den so genannten "Broader Approach"). Dabei werden parallel zum Aufbau von ITER schon Technologien für ein nachfolgendes Demonstrations-Fusionskraftwerk (DEMO) vorangetrieben.



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