Medien: E.ON streicht bundesweit 1800 Stellen
Die Verlagerungen beträfen Standorte in ganz Deutschland, sagte Maubach der "Welt". Die Vertriebsaktivitäten der Töchter sollen dem "Münchner Merkur" zufolge in München zusammengeführt werden. "Dinge, die wir bislang bundesweit sechs Mal gemacht haben, wollen wir an einer Stelle bündeln", sagte Maubach dem Blatt.
Der Abbau solle sozialverträglich erfolgen, indem freie Stellen nicht neu besetzt würden, sagte Maubach. Doch müssten zahlreiche Mitarbeiter umziehen: "Die Zahl derer, die ihren Lebensmittelpunkt wegen eines Umzugs an einen anderen Standort verlegen müssen, wird zum 1. September etwa 500 betragen", hieß es im "Münchner Merkur". Die E.ON Regionalgesellschaft in Thüringen beteilige sich nicht an der neuen Struktur, sagte Maubach der "Welt". Dort hätten Kommunen im Gegenzug zu weitreichende Forderungen gestellt.
In den vergangenen Monaten hatte E.ON laut "Welt" im klassischen Geschäft rund 600 000 Kunden verloren. Im Internetbasierten Verkauf habe das Unternehmen den Rückgang durch die Tochter "E - wie einfach" mit einem Zuwachs von 800 000 Kunden kompensiert, sagte Maubach.
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