Magazin: Klimawandel bringt Deutschland mehr Hitze

dpa
Bild: Stromleitungen



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Hamburg (dpa) - Heißere Sommer im Süden Deutschlands, bessere Ernten und ein Tourismusboom an der Küste: Der Klimawandel wirkt sich laut "Spiegel Online" hierzulande weniger dramatisch aus als befürchtet. Bis zum Ende des Jahrhunderts werde es in Deutschland im Jahresdurchschnitt rund drei Grad wärmer sein als im Zeitraum von 1971 bis 2000, berichtet das Internet-Magazin unter Berufung auf eine neue Studie des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie, die vom Umweltbundesamt in Auftrag gegeben wurde.

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Negativ wirkt sich die Erderwärmung demnach vor allem auf den Süden und Südwesten Deutschlands aus: Dort muss mit sinkenden Grundwasserspiegeln und mehr hitzebedingten Krankheiten gerechnet werden, andererseits winkt eine ertragreichere Weinlese. Unter 1500 Metern soll um das Jahr 2100 herum in den Alpen kaum noch Schnee fallen. Im Norden werden sich die Temperaturen weniger stark erhöhen. Dennoch drohen an der Elbe künftig größere Hochwasserschäden. Im Gegenzug prognostizieren die Forscher aber auch mehr Touristen an den wärmeren deutschen Küsten.


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