Linux-Kompatibilität vor Notebook-Kauf prüfen
Berlin - Wenn man Linux als Betriebssystem in Erwägung zieht, sollte man noch vor dem Notebook-Kauf die Kompatibilität der mobilen Rechner überprüfen. Zwar lässt sich Linux prinzipiell auf jedem Notebook installieren, aber es kann sein, dass einige Komponenten unter Linux nicht funktionieren. Der Anwender muss dann auf Funktionen verzichten, berichtet die Zeitschrift "c't Linux" (Ausgabe 2/12).
Vor allem bei Business-Notebooks großer Hersteller sei aber die Wahrscheinlichkeit groß, dass alles funktioniert. In ihnen seien Qualitätskomponenten verbaut, die Linux besser unterstütze.
Es kommt den Angaben zufolge aber nicht nur auf die Hardware, sondern auch auf das Alter des gewählten Linux-Betriebssystems, Distribution genannt, an. Der Betriebssystemkern (Kernel) sollte neuer sein als die zentralen Komponenten des Rechners. Linux-Nutzer sollten sich also auf Notebook-Modelle konzentrieren, die schon einige Monate auf dem Markt sind.
In jedem Fall lohnt sich eine Internetrecherche: Oft diskutieren Anwender in Foren oder Blogs Kompatibilität, Fehler und Problemlösungen. Wer hundertprozentig sicher gehen will, muss Linux auf dem Wunschnotebook, vielleicht einem ausgestellten Gerät, testen. Das geht ohne Installation zum Beispiel mit einer bootfähigen Live-CD.
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