Lichterketten sind Stromfresser - Verbrauch entspricht 450 gebügelten Hemden
AFP
Berlin, 21. Dezember (AFP) - Vor einer Explosion der Stromrechnung wegen der Weihnachtsbeleuchtung hat der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) gewarnt. Wenn Lichterketten und sonstige weihnachtliche Beleuchtungen täglich erst zu Beginn der dunklen Stunden eingeschaltet würden, dann senke das spürbar den Verbrauch, teilte der VDEW am Donnerstag in Berlin mit. Eine effiziente Alternative seien auch so genannte LED-Lichterketten, die wesentlich weniger Strom verbrauchten als die herkömmlichen.
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Als Beispiel führte der Verband an, dass eine Lichterkette mit 35 Lämpchen zu je einem Watt in der Zeit vom ersten Advent bis zum 6. Januar im Dauerbetrieb rund 30 Kilowattstunden (kWh) Strom verbrauche. Damit könnten 450 Hemden gebügelt oder 2100 Tassen Kaffee gekocht werden. Ein Lichtschlauch mit einer Länge von zehn Metern verbrauche in der Weihnachtszeit etwa 130 kWh Strom. Dies reiche, um an 130 Tagen ein Mittagessen für vier Menschen zu kochen oder einen 300-Liter-Kühlschrank 260 Tage lang zu betreiben.
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