Licht aus im Bundestag - Grüne wollen maximalen Klimaschutz

dpa
Bild: Stromleitungen



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Berlin (dpa) - Der Bundestag soll nach dem Willen der Grünen "zu einem leuchtenden Beispiel für konsequenten Klimaschutz" werden. In einem Beschlussantrag fordern die Grünen komplett ökologischen statt konventionellen Strom für die Bundestagsgebäude, die Einspeisung der Überschüsse ins Berliner Netz, effiziente Geräte, eine durch Zeituhren und Bewegungsmelder eingeschränkte Beleuchtung sowie durchgängig Energiesparlampen. Der Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegt und am kommenden Dienstag in der Fraktion beraten wird, soll noch vor Weihnachten in den Bundestag eingebracht werden.

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Nachdem Fraktionschefin Renate Künast Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) auf das Thema angesprochen hatte, betonte dieser in einem Brief die Bedeutung eines ressourcensparenden Energieeinsatzes im Bundestag. Künast erkannte in ihrer Antwort "viele gute Ansätze" wie ein hauseigenes Blockheizkraftwerk an, stellte aber zugleich fest: "Es wird weiterhin zuviel Energie verschwendet." So würden spätabends und am Wochenende Flure und einzelne Räume nutzlos beleuchtet. Mit ihrem Vorstoß wollen die Grünen erreichen, dass der Bundestag nun alle möglichen Klimaschutzmaßnahmen ergreift.


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