Laut Emnid-Studie sparen Deutsche beim Heizen

dpa | 05.11.2009
Bild: Euroscheine im Heizungsregler


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Bochum - Aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten drehen viele Deutsche die Heizung herunter oder lassen ungenutzte Zimmer kalt. Laut einer Studie von TNS Emnid im Auftrag des Immobilienunternehmens Deutsche Annington senken 59 Prozent der Befragten die Heiztemperatur, um Energie einzusparen. In Nordrhein-Westfalen sind es sogar etwa 63 Prozent. Deutschlandweit drehen 44 Prozent der Mieter die Heizung nach eigenen Angaben ganz ab, wenn niemand zu Hause ist.


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15 Prozent der Befragten reagieren auf die gestiegenen Heizkosten auch, indem sie weniger lüften. Fast ein Drittel der Mieter (28 Prozent) heizen nach der Studie nur noch einen Raum in der Wohnung, um ihre Kosten zu senken. Im Bundesschnitt gaben nur etwa 21 Prozent der Befragten an, ihr Heizverhalten nicht geändert zu haben. Vergleichsweise gelassen bleiben die Bayern und Berliner: Im Freistaat heizen 32 Prozent, in Berlin immerhin 28 Prozent der Mieter wie bisher.

Für die repräsentative Studie wurden bundesweit 1 048 Mieter zwischen dem 22. Oktober und dem 26. Oktober dieses Jahres gefragt, ob sie ihr Heizverhalten an die gestiegenen Energiekosten angepasst haben.

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