Kurden schließen sieben Öl-Verträge ab - OMV AG bohrt im Irak
dpa, Verivox
Erbil/Istanbul (dpa) - Die Autonomieregierung der Kurden im Nordirak hat ohne Einwilligung aus Bagdad sieben Verträge mit ausländischen Öl-Firmen abgeschlossen. Die Regierung teilte am Mittwoch in Erbil mit, zu den Unternehmen, die in den von den Kurden kontrollierten Nordprovinzen nach Öl bohren sollen, gehöre auch die OMV Petroleum Exploration GmbH - eine Tochtergesellschaft der österreichischen OMV AG. Der Energiekonzern habe zwei Gebiete in der Provinz Erbil übernommen.
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Die Regierung in Bagdad ist der Auffassung, dass die Kurden, die zuvor bereits fünf Verträge mit ausländischen Firmen abgeschlossen hatten, erst die Verabschiedung des nationalen Öl-Gesetzes durch das irakische Parlament abwarten sollten. Die kurdische Autonomieregierung erklärte, falls in den Gebieten, in denen nun Bohrungen stattfinden sollen, genug Öl gefunden werden sollte, würde der irakische Staat 85 Prozent des Gewinns erhalten. Die restlichen 15 Prozent stünden der jeweiligen Firma zu. Das kurdische Autonomiegebiet würde von dem Profit, den der Staat einstreicht, dann anteilig 17 Prozent erhalten.
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