Kunden von Telekom-Konkurrenten telefonieren mit VoIP oft billiger

dpa, Verivox
Bild: Telefon mit Wahltasten


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Göttingen (dpa) - Wer im Festnetz über einen Konkurrenten der Telekom telefoniert, kann Geld sparen, indem er für manche Gespräche auf VoIP umsteigt. Voice over IP - auf Deutsch Internet-Telefonie - bietet sich insbesondere für Verbraucher mit einer Telefon-Flatrate an, die Verbindungen zu Handys oder ins Ausland nicht einschließt, rät Teltarif.de.

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Als Beispiel nennt das Telekommunikationsportal aus Göttingen den Minutenpreis für ein Gespräch ins türkische Festnetz: Er beträgt bei einem ausgewählten Telekom-Konkurrenten 14,9 Cent, bei einem günstigen VoIP-Anbieter dagegen nur 4,2 Cent. Auch bei Gesprächen in deutsche Mobilfunknetze ist die Differenz mit 22 gegenüber 9,9 Cent beträchtlich.

Hintergrund ist, dass Kunden von Telekom-Konkurrenten keine billigen Call-by-Call-Vorwahlen nutzen können. Aber selbst für Kunden der Telekom kann es sich laut Teltarif.de auszahlen, VoIP statt Call-by-Call zu nutzen. Die Tarife seien dabei zwar im Durchschnitt teurer, hätten aber oft "eine höhere Konstanz". Die Gefahr eines plötzlichen Tarifanstiegs, wie er bei Call-by-Call durchaus vorkommen kann, ist also geringer.



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