Künftig Energieausweise für Gebäudebestand
Immobilienkäufer sollten künftig schon im Voraus wissen, welche Energiekosten auf sie zukommen, teilten die beiden Minister in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Mit der größeren Transparenz soll auch der Druck auf die Besitzer erhöht werden, ihre Gebäude nach energetischen Gesichtspunkten zu sanieren.
Beide Minister erinnerten daran, dass die Regierung mit dem CO2- Gebäudesanierungsprogramm in den nächsten vier Jahren jährlich 1,4 Milliarden Euro bereitstellen. Mit dem Programm und dem Energieausweis "schaffen wir eine starken Anreiz zur Verbesserung der Energiebilanz von Wohngebäuden".
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen kritisierte den Entwurf zum Gebäudeenergiepass. Die Wahlmöglichkeit von Bedarfs- oder Verbrauchsnachweis nannte der Verband ein "Einknicken vor Immobilienlobby". Energieeffizienz werde von der Bundesregierung "nicht wirklich ernst genommen". Nur ein Bedarfsausweis gebe Auskunft über den energetischen Zustand eines Gebäudes. Durch zwei parallel gültige Ausweise werde der Verbraucher mehr verwirrt als aufgeklärt.
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