Kritik der Umwelthilfe an CO2-Abbau-Plänen - Gabriel: Unbegründet
Die aktuellen Pläne der Regierung zur Beschränkung des Kohlendioxidausstoßes - der so genannte nationale Allokationsplan 2 (NAP 2) - wurde vom Bundeskabinett Ende Juni beschlossen. Schon damals hatten Umweltverbände dagegen protestiert.
Gabriel sagte: "Unser Allokationsplan für die zweite Handelsperiode ist weitaus anspruchsvoller und ehrgeiziger als das, womit sich der frühere grüne Staatssekretär und heutige Geschäftsführer der DUH für die erste Periode zufrieden gegeben hat." In der ersten Handelsrunde habe das Reduktionsziel nur bei 3 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr gelegen, so Gabriel. "Wir verschärfen dieses Ziel um das fünffache auf 15 Millionen Tonnen."
Die Bundesregierung vergibt an Stromkonzerne und Industrie die Rechte zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids. Dieser Handel mit Zertifikaten soll zu mehr Klimaschutz führen. Die Unternehmen können Kohlendioxid nur ausstoßen, wenn sie dafür die nötigen Handelsrechte besitzen. Wer vergleichsweise sauber produziert, kann Zertifikate verkaufen. Wer stärker verschmutzt, muss zukaufen. Der Handel richtet sich nach Angebot und Nachfrage.
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