Kriselnder US-Handyhersteller Motorola stürzt tief in rote Zahlen
Schaumburg - Der kriselnde Mobilfunk-Ausrüster Motorola ist auf seinem Sanierungskurs wieder tief in die Verlustzone abgerutscht. Der US-Konzern verzeichnete im dritten Quartal ein Minus von 397 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 60 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel stärker als erwartet um mehr als 15 Prozent auf knapp 7,5 Milliarden Dollar (5,7 Mrd Euro), wie Motorola am Donnerstag in Schaumburg (Illinois) bekanntgab.
Der Konzern leidet schwer unter seiner verlustreichen Handysparte. Die für 2009 geplante Abspaltung des Bereichs in eine börsennotierte Gesellschaft soll nun erst später erfolgen, kündigte Motorola an. Der Verlust je Aktie lag bei 0,18 Dollar. Das Ergebnis wurde durch Einmalkosten für die Sanierung und Abschreibungen in Höhe von 0,23 Dollar belastet.
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