Krise trifft Nokia: Gewinneinbruch und düstere Prognose

dpa
Bild: Hammerschlag auf defektes Handy


Weitere Informationen

gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Helsinki - Der massive Konjunktureinbruch hat den weltgrößten Handyhersteller Nokia schwerer erwischt als erwartet. Im Schlussquartal 2008 brach der Nettogewinn auf nur noch 576 Millionen Euro von 1,8 Milliarden ein Jahr zuvor ein. Der Umsatz schrumpfte um 19,4 Prozent auf 12,66 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Helsinki mitteilte. Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo kündigte ein umfassendes Sparprogramm an.


- Anzeige -

Der Handy-Absatz des erfolgsverwöhnten Branchenführers brach im vierten Quartal um 15 Prozent auf 113 Millionen Geräte ein. Der Marktanteil schrumpfte auf 37 Prozent von 40 Prozent vor einem Jahr.

Für das laufende Jahr erwartet Nokia nun ein Schrumpfen des weltweiten Handy-Absatzes aller Hersteller um zehn Prozent. Noch vor einigen Wochen war der Konzern von einem Markt-Rückgang von fünf Prozent ausgegangen.

Im gesamten Jahr rutschte der Nokia-Umsatz um 0,7 Prozent auf 50,7 Milliarden Euro ab. Der Nettogewinn fiel auf knapp vier Milliarden Euro gegenüber 7,2 Milliarden Euro 2007. Die Nokia-Aktie blieb nach der Bilanzveröffentlichung unverändert bei 13,71 Euro.



Weitere Nachrichten vom 22.01.2009


 
Surf-Tipps
Kostenlose Beratung
Verivox Hotline
0800 28 92 892 (kostenlos)
Servicezeiten
 
Kontakt per E-Mail
Aktionen
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen