Konjunkturpessimismus führt zu neuerlichem Sinken der Ölpreise
Singapur - Die Ölpreise sind durch den wachsenden Konjunkturpessimismus am Mittwoch erneut gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August lag im asiatischen Handel bei 75,81 US-Dollar, 13 Cent unter dem Preis zum Handelsschluss am Vortag. Am Dienstag war der WTI-Preis bereits um rund drei Dollar gesunken. Der Barrelpreis der Nordseesorte Brent sank um 25 Cent auf 76,06 Dollar.
Die Entwicklung der Weltwirtschaft werde nach zuletzt eher enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA und Asien nun pessimistischer gesehen, sagten Händler. Eine schwächere Konjunkturentwicklung würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
Auch die erneut schwachen Aktienmärkte drückten auf die Ölpreise. Diese signalisierten eine niedrige Risikoneigung. Zudem belaste auch der wieder stärkere Dollar die Ölpreise.
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