Kommunen aus drei Ländern fordern Aus für Atomkraftwerk Fessenheim
dpa
Fessenheim/Freiburg (dpa) - Kommunen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz fordern mit Nachdruck die Stilllegung des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim. Zur Realisierung dieses Ziels wollen sie in Kürze einen grenzüberschreitenden Schutzverband gründen. Der Verband werde im Zweifel auch juristisch gegen den Atommeiler vorgehen, teilten die Organisatoren am Donnerstag in Freiburg mit. Ziel sei es, den Kommunen eine stärkere Rolle im Kampf gegen das 1977 ans Netz gegangene Atomkraftwerk zu geben. Es liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze und ist der älteste Atommeiler Frankreichs.
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Nach Ansicht der Kritiker sind die beiden Reaktorblöcke nicht mehr sicher und sollten daher so schnell wie möglich vom Netz genommen werden. Dies hätten zahlreiche Pannen in den vergangenen Jahren belegt. Unterstützt wird der geplante Verband mit seiner Forderung von zahlreichen Umweltgruppen aus den drei Ländern. Politiker und Umweltschützer fordern bereits seit mehreren Jahren das Aus für das Atomkraftwerk. Nach Angaben der Kritiker sind die beiden Reaktorblöcke nur unzureichend gegen Erdbeben und gar nicht gegen einen Flugzeugabsturz oder einen Terrorangriff geschützt.
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