Koalition will Struktur bei den Stromnetzen neu ordnen
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Berlin - Die künftige schwarz-gelbe Koalition plant eine Neuordnung der Struktur bei den Stromnetzen. Man wolle "die deutschen Übertragungsnetze in einer unabhängigen und kapitalmarktfähigen Netzgesellschaft zusammenführen", heißt es nach AFP-Informationen im Textentwurf der Arbeitsgruppe Wirtschaft für die große Koalitionsrunde. Ob solch eine "Netz AG" nun Teil des Koalitionsvertrages wird, entscheidet die Runde der Spitzenpolitiker von Union und FDP.
Damit würden laut "Süddeutscher Zeitung" (Wochenendausgabe) die vier großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall Europe und EnBW ihren Einfluss auf das jeweilige Übertragungsnetz verlieren. Auch wäre Deutschland nicht länger in vier Regelzonen aufgeteilt. In jeder dieser Zonen wird gesondert die Stabilität der Stromversorgung gesichert. De facto ließe sich das auch in einem Netz machen, schreibt die "SZ".
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