Klimakonferenz fordert drastische Schritte gegen globale Erwärmung
dpa
Peking (dpa) - Mit der Forderung nach "drastischen Schritten" gegen die globale Erwärmung ist eine internationale Konferenz über Klimaveränderungen in Peking zu Ende gegangen. Die Auswirkungen des Wandels wie häufige katastrophale Stürme, Dürre, Wasserknappheit, Gefahren für Ökosysteme und Nahrungsmittelversorgung seien schon vielerorts spürbar, stellten die 60 Experten aus 26 Ländern fest. Die Fachleute hatte vier Tage ihr Wissen ausgetauscht.
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Der deutsche Ozeanexperte Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung sprach am Sonntag von "alarmierenden Beobachtungen": Das Eis am Nordpol und in der westlichen Antarktis schmelze schneller als bisher erwartet, sagte er. Dadurch steige nicht nur der Meeresspiegel stärker, auch drohten Veränderungen in den Meeresströmungen, die die Gefahr eines abrupten Klimawechsels unter anderem in Europa verschärften.
Für die internationale Umweltkonferenz im Dezember in Buenos Aires versuchten die Experten nach Regionen festzulegen, was jeweils eine "gefährliche" Störung des Klimasystems darstellt, die nach Artikel 2 der UN-Klimakonvention von 1992 verhindert werden soll. Mehrere Experten unterstrichen, die entwickelten Industrieländer müssten bei der Verringerung der Treibhausgase vorangehen, wenn künftig auch aufstrebende Entwicklungsländer wie China beim Umweltschutz mitmachen sollen.
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