Klimageräte lassen Stromrechnung in die Höhe schnellen
Berlin - Die Nutzung von Klimageräten im Sommer lässt die Stromrechnung immens in die Höhe schnellen. Darauf macht die Deutsche Energie-Agentur (dena) aufmerksam. Bereichsleiter Steffen Joest erläuterte, dass ein durchschnittlich großes mobiles Raumklimagerät innerhalb eines Jahres rund 100 Euro Stromkosten verursachen könne.
Wer sich dennoch für den Kauf eines Klimageräts entscheidet, sollte immer auf die Energieeffizienzklasse A setzen, um Stromverbrauch und -kosten im Griff zu behalten, sagt Joest. Der Käufer habe die Wahl zwischen mobilen oder fest eingebauten Modellen.
Mobile Geräte könnten flexibel in jedem Raum eingesetzt werden, benötigten aber ein geöffnetes Fenster, um die warme Luft abzuleiten. So strömt auch immer heiße Außenluft herein, die wieder gekühlt werden muss. Bei fest installierten Klimageräten könne hingegen auf ein geöffnetes Fenster verzichten werden. Diese Geräte sind laut dena daher energie- und kosteneffizienter.
Die dena macht gleichzeitig auf eine umweltfreundliche Alternative zu Klimaanlagen aufmerksam. Denn auch ohne elektrische Kühlung lässt sich die Hitze aus den eigenen vier Wänden verbannen. Wer Fensterläden oder außenliegende Jalousien tagsüber geschlossen hält, sorge dafür, dass sich die Wohnung weniger aufheizt. Außerdem könne die kalte Nachtluft genutzt werden, um Räume zu kühlen.
Video: So funktioniert der Stromanbieterwechsel
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