Kirchen in Baden-Württemberg steigen in die Gasversorgung ein

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Bild: palniki gazowe



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Stuttgart (AFP) - Um ihre Kirchen, Pfarr- und Gemeindehäuser sowie Kindergärten mit günstiger Energie beliefern zu können, steigen die baden-württembergischen Kirchen zum 1. Januar 2009 in die Gasversorgung ein. Die Kirchen wollten sich damit von Konzernen wie der EnBW unabhängig machen, sagte Johannes Baumgartner von der federführenden Erzdiözese Freiburg der "Stuttgarter Zeitung" vom Mittwoch. Mit ihren Preisen könnten die Kirchen zwischen zehn und 20 Prozent unter denen anderer Anbieter liegen.

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Für das Energieprojekt gründeten die Diözesen Freiburg und Rottenburg sowie die evangelischen Kirchen von Württemberg und Baden die "Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen mbH" (KSE) mit Sitz in Freiburg, wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtete. Mit diesem Unternehmen, das nicht auf Gewinn angelegt sei und zu Selbstkostenpreisen arbeite, wollten die Kirchen eine "nachhaltige und umweltorientierte" Energieversorgung gewährleisten.

Benötigt werden dem Bericht zufolge eine Milliarde Kilowattstunden pro Jahr im Wert von 50 Millionen Euro. Liefern soll das Gas zunächst die Freiburger Badenova, ab 2010 wollen es die Kirchen auf dem freien Markt kaufen.



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