Kinder vor zu viel Werbung im Internet schützen
- Computer und Kinder: Umgang wichtig - aber nicht zu früh
- Werbung auf Kinderportalen im Visier der Verbraucherschützer
- Die wichtigsten Tipps zum Schutz für Kinder im Internet
- Webfilter mit Whitelists schützen Kinder beim Surfen am besten
- Experten: Kinder müssen Werbung im Internet erkennen können
- Immer mehr Kinder nutzen Computer und Internet - Regeln vereinbaren
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Düsseldorf - Auf Rechnern, die auch ihre Kinder nutzen, sollten Eltern am besten für Werbe- und Popup-Blocker sorgen. Mit Hilfe der Software lässt sich verhindern, dass die Jungen und Mädchen mit allzu viel Reklame konfrontiert werden, die sie unter Umständen noch nicht einschätzen können. Das rät der Verein Internet-ABC in Düsseldorf.
Aktuelle Browser sind mit leicht zu aktivierenden Popup-Blockern ausgestattet. Beim Internet Explorer etwa ist dafür nur "Extras", dann "Popupblocker" anzuklicken und anschließend "Popupblocker einschalten". Beim Firefox heißen die Schaltflächen beziehungsweise Registerkarten "Extras", "Einstellungen", "Inhalt" und "Pop-up-Fenster blockieren". Für den Fall, dass die Software mal ein erwünschtes Popup blockiert, lässt sich dieses mit einem Klick auf die entsprechende Meldung am oberen Rand der Webseite öffnen.
Ein zumindest für den Firefox etablierter Werbeblocker ist den Angaben zufolge "AdBlock Plus". Es lässt sich als sogenanntes Add-on - als Zusatzprogramm - zum Browser installieren. Für den Internet Explorer gibt es die Software inzwischen immerhin als Testversion.
Kinder komplett von Web-Werbung fernzuhalten, ist laut den Experten von Internet-ABC aber unmöglich und wäre auch nicht sinnvoll. Deshalb müssen Eltern dafür sorgen, dass der Nachwuchs die Reklame "erkennen, durchschauen, einschätzen und bewerten" kann. Das geht am ehesten, wenn sich Väter und Mütter selbst über die im Internet gängigen Werbeformate informieren und ihre Kinder beim Surfen begleiten.
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