KfW muss Förderprogramm für Gebäudesanierung stoppen
Berlin - Die Staatsbank KfW hat die erfolgreichen Förderprogramme zur Sanierung von Gebäuden vorläufig stoppen müssen. Hintergrund für den ungewöhnlichen Schritt ist der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das bereits laufende Jahr 2010. Das bestätigte am Donnerstag das Bundesbauministerium in Berlin auf dpa-Anfrage.
Noch im Januar solle mit den Haushaltsexperten des Bundestags eine Lösung gefunden werden, damit die Gelder freigegeben werden können. Der Haushaltsausschuss soll sich am 27. Januar damit befassen. Die Verbraucher, die ein Haus bauen, ihren Altbau sanieren oder eine Solaranlage aufs Dach setzen wollen, müssen sich nach Angaben der Behörden keine Sorgen machen.
In der Zwischenzeit könnten wie gewohnt Anträge auf günstige Kredite oder Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren gestellt werden. Die Bundesregierung will mit der CO2- Gebäudesanierung den Klimaschutz verbessern, die Heizkosten senken und das Handwerk stützen. 2009 betrug die Förderung rund 8,7 Milliarden Euro.
Weitere Nachrichten vom 07.01.2010
- Goldgas beliefert inzwischen 100.000 Kunden
- Internetanschluss-Inhaber haften für illegale Downloads
- Europäische Netzbetreiber setzen Schwerpunkt auf Nordsee-Netz
- Neuer Gaskonflikt verhindert: Ukraine bezahlt russisches Gas
- Microsoft stößt mit neuem Tablet-PC "Slate" auf Skepsis
- Frankreich prüft "Google-Steuer" zur Subventionierung von Webangeboten
- Zensur-Vorwürfe gegen Apple - iPhone-Inhalte werden kontrolliert
- Atomwirtschaft soll Region Gorleben für Imageschaden finanziell entschädigt haben
- Gerichtsurteil bestätigt Rechtmäßigkeit von Online-Rechnung
- Neue EU-Vorschrift zum Energiesparen tritt in Kraft
- Ukraine kann laut Präsident russische Gasrechnung nicht bezahlen
- Ölpreise fallen nach Höhenflügen wieder leicht

