Keine Förderbegrenzung in Sicht: Ölpreise fallen weiter

Singapur - Auch am Mittwoch sind die Ölpreise weiter gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 32,74 US-Dollar. Das waren 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 79 Cent auf 31,08 Dollar.

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Bild: Ölpumpe Bild: ©Stephen Coburn/fotolia.com / Text: dpa-AFX

Am Markt habe die Hoffnung auf eine Begrenzung der zu hohen Fördermenge an Rohöl einen Dämpfer bekommen, erklärten Händler die fallenden Preise.

Das wichtige Förderland Iran will sich offenbar nicht an einer von Russland und Saudi-Arabien angestrebten Begrenzung der Fördermenge beteiligen. Irans Ölminister Bijan Namdar Zangeneh bezeichnete das anvisierte Einfrieren der Fördermenge auf dem Januar-Niveau am Dienstag als eine "unrealistische Forderung".

Wichtige Opec-Staaten und Russland bemühen sich derzeit, die Fördermenge einzugrenzen. Iran hat aber nach dem Ende der internationalen Wirtschaftssanktionen Aufholbedarf bei der Fördermenge.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Entwicklung der Ölreserven in den USA stärker in den Fokus rücken. Experten gehen davon aus, dass die Lagerbestände an Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt auf ein neues Rekordhoch steigen werden. Der Markt rechnet mit einem Zuwachs um 3,25 Millionen Barrel.

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